Eingereicht von michael.ueberschaer am 05. Feb 2012 - 10:44 Uhr
Dietmar Bär ist für seine Rolle des liebenden Ehemannes, Vaters und Gewalttäters mit der goldenen Kamera ausgezeichnet worden.
Damit rückt auch das Thema 'häusliche Gewalt' wieder für einen kurzen Zeitraum vermehrt in die Öffentlichkeit.
Im Film macht Dietmar Bär durch sein Schauspiel deutlich, dass Gewalttäter keineswegs Monster sind, sondern neben Ihrer Entscheidung, Ihre Ehefrauen, Partnerinnen oder Kinder zu schlagen, meistens ganz normale Männer sind, die sich ein harmonisches Zuhause und eine funktionierende Familie wünschen.
Tätern ist aber leider oft nicht klar, dass Sie Gründe haben, warum sie sich regelmäßig entscheiden, zu zu schlagen und ihnen dies nicht einfach passiert.
Dietmar Bär zeigt einen Mann, der nicht stolz darauf ist, dass er zuschlägt und nicht weiss, wie er sein Verhalten ändern kann.
Dass dies nicht einfach ist, stellen Täter fest, denn sie befinden sich im Gewaltkreislauf. Deshalb machen Täter, die erkennen, dass dies ihnen nicht allein gelingen kann, einen ersten wichtigen Schritt dahin, die Verantwortung für ihr Gewalthandeln zu übernehmen.
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